Schutz der kritischen Abwasserinfrastruktur von St. Petersburg vor Sturmfluten
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Wenn Unwetter eine Stadt bedrohen, ist der Schutz der kritischen Infrastruktur von entscheidender Bedeutung. In St. Petersburg, Florida, trägt AquaFence dazu bei, die Widerstandsfähigkeit einer wichtigen Abwasseranlage zu stärken und so die Versorgung von Anwohnern, Krankenhäusern, Notfalleinrichtungen und Hurrikan-Notunterkünften sicherzustellen.
Kunde
Die Stadt St. Petersburg betreibt das Pumpwerk 85, eine große Abwasserpumpanlage in der Nähe der Uferpromenade im Stadtzentrum und des Flughafens Albert Whitted.
Das Pumpwerk nimmt Abwasser aus fast einem Viertel des Stadtgebiets auf. Zu seinem Einzugsgebiet gehören Krankenhäuser, Pflegeheime, Hurrikan-Notunterkünfte und die städtische Notfallzentrale. Mit einer Förderleistung von bis zu 23 Millionen Gallonen Abwasser pro Tag ist der Betrieb der Anlage für die öffentliche Gesundheit und die Resilienz der Stadt unerlässlich.
Herausforderung
Die tiefliegende Küstenlage von St. Petersburg macht die kritische Infrastruktur anfällig für Sturmfluten und Überschwemmungen.
Während Hurrikan Helene im September 2024 erreichte eine rund 1,8 Meter hohe Sturmflut die Treppe des Pumpwerks 85. Knapp zwei Wochen später zwang die Gefahr einer noch höheren Sturmflut durch Hurrikan Milton die Stadt, das Pumpwerk und zwei Abwasseraufbereitungsanlagen vorsorglich abzuschalten.
Wenn die Abwasserinfrastruktur außer Betrieb genommen werden muss, reichen die Folgen weit über die Anlage selbst hinaus. Anwohner werden möglicherweise gebeten, auf das Spülen von Toiletten, Duschen, Wäschewaschen und die Benutzung von Geschirrspülern zu verzichten. Auch Krankenhäuser, Notunterkünfte und Rettungsdienste können betroffen sein, gerade dann, wenn sie dringend auf zuverlässige Dienstleistungen angewiesen sind.
Die Stadt benötigte eine zuverlässige Hochwasserschutzlösung, die das Pumpwerk schützt und zugleich im Normalbetrieb den Zugang zum Gelände gewährleistet.


Lösung
Die Stadt beauftragte AquaFence mit der Bereitstellung eines technischen Hochwasserschutzsystems rund um das Pumpwerk 85.
Die Anlage besteht aus einer ca. 150 Meter langen und 2,7 Meter hohen AquaFence-Barriere. Das modulare System bildet einen stabilen, durchgehenden Schutzwall, der wichtige Pumpen, elektrische Anlagen und andere empfindliche Infrastrukturen vor Sturmfluten und Hochwasser schützt.
Der Großteil der Barriere kann während der gesamten Hurrikansaison aufgestellt bleiben. Bestimmte Zugangsabschnitte bleiben unter normalen Bedingungen geöffnet und können vor einem herannahenden Sturm installiert werden, sodass die Stadt den täglichen Betrieb mit der Notfallvorsorge in Einklang bringen kann.
AquaFence ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Erhöhung der Resilienz der Anlage. Zu den weiteren Maßnahmen gehören die Anhebung kritischer Bauteile, die Installation zusätzlicher Türbarrieren und das Aufbringen wasserdichter Beschichtungen.
Zusammenarbeit
AquaFence arbeitete mit den Teams für Wasserressourcen und öffentliche Arbeiten der Stadt St. Petersburg zusammen, um das Hochwasserschutzsystem an die betrieblichen Anforderungen der Anlage anzupassen.
Das Projekt erforderte eine sorgfältige Planung des Geländelayouts, der kritischen Ausrüstung, der Zugangspunkte und der Einsatzverfahren. Das Ergebnis ist ein standortspezifisches System, das in die Hurrikan-Vorsorgepläne der Stadt integriert und von geschultem Personal bei herannahendem Unwetter aktiviert werden kann.
Die Installation unterstützt auch den St. Pete Agile Resilience Plan, das umfassendere Programm der Stadt zur Stärkung der Infrastruktur und zur Vorbereitung der Gemeinde auf künftige Klimaauswirkungen.
Ergebnisse

Das fertiggestellte AquaFence-System bietet St. Petersburg eine zusätzliche Schutzebene für eine seiner wichtigsten Abwasseranlagen.
Das System ist so konzipiert, dass es:
Das Risiko verringern, dass Hochwasser wichtige Anlagen erreicht
Der Stadt helfen, den Abwasserbetrieb so lange aufrechtzuerhalten, wie dies unter den jeweiligen Bedingungen sicher möglich ist
Die Wahrscheinlichkeit sturmbedingter Versorgungsunterbrechungen verringern
Schutz der Dienste, auf die Krankenhäuser, Notunterkünfte und Notfalleinrichtungen angewiesen sind
Eine wiederverwendbare Alternative zu arbeitsintensiven, temporären Hochwasserschutzmaßnahmen bieten
Die allgemeine Bereitschaft der Stadt für künftige Hurrikansaisons stärken
Obwohl die Installation noch keinen schweren Sturm erlebt hat, sorgt sie bereits jetzt für eine höhere Einsatzbereitschaft. Die Stadt verfügt nun über einen speziell dafür errichteten Hochwasserschutzwall, bevor ein Notfall eintritt – und trägt so zum Schutz wichtiger Infrastrukturen, der öffentlichen Gesundheit und der gesamten Bevölkerung von St. Petersburg bei.
Für Küstengemeinden, die mit immer schwereren Überschwemmungen konfrontiert sind, zeigt das Projekt, wie vorausschauende Planung und technischer Hochwasserschutz die Widerstandsfähigkeit essenzieller Infrastrukturen stärken können.


