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Schutz des Holland-Tunnels vor künftigen Sturmfluten

  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Der Holland Tunnel ist einer der meistbefahrenen Straßentunnel der Vereinigten Staaten. Er verbindet New Jersey mit Manhattan und wird täglich von rund 90.000 Fahrzeugen passiert. Nach den verheerenden Überschwemmungen durch Hurrikan Sandy startete die Hafenbehörde von New York und New Jersey ein umfassendes Programm zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit, um diese wichtige Verkehrsverbindung vor künftigen Sturmfluten zu schützen – ohne den täglichen Betrieb zu beeinträchtigen.


Kunde


Die Hafenbehörde von New York und New Jersey (PANYNJ) ist Eigentümerin und Betreiberin des Holland-Tunnels, eines der verkehrsreichsten Tunnel der Vereinigten Staaten. Der Tunnel verbindet New Jersey mit Manhattan, wird täglich von rund 90.000 Fahrzeugen durchfahren und ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen Verkehrsnetzes.


Herausforderung


Im Oktober 2012 verursachte Hurrikan Sandy eine der schwersten Überschwemmungen in der Geschichte des Holland-Tunnels. Rund 30 Millionen Gallonen Brack- und Salzwasser drangen in den Tunnelkomplex ein, wobei der Wasserstand in der Nähe des nördlichen Tunneleingangs bis zu neun Fuß über die Fahrbahn anstieg.


Die Überschwemmung verursachte erhebliche Schäden an elektrischen und mechanischen Anlagen, Kommunikations- und Beleuchtungssystemen, Pumpstationen, Brandmeldeanlagen und Bauteilen. Der Tunnel blieb etwa zehn Tage lang gesperrt, was zu Einnahmeverlusten bei den Mautgebühren und erheblichen Beeinträchtigungen im Großraum New York führte.


Die PANYNJ benötigte eine langfristige Hochwasserschutzlösung, die künftigen Sturmfluten standhalten konnte, ohne den Verkehr einzuschränken oder den täglichen Tunnelbetrieb zu beeinträchtigen.


Lösung


Im Rahmen eines 364,2 Millionen Dollar teuren Sanierungs- und Klimaresilienzprogramms lieferte AquaFence rund 457 Meter mobile Hochwasserschutzbarrieren. Die Barrieren sind zwischen 1,2 und 2,7 Metern hoch (V1200 bis V2700), wobei die jeweilige Höhe an das örtliche Gelände und die erforderlichen Hochwasserstände angepasst wurde.


Das AquaFence-System wurde in die permanenten Hochwasserschutzwände aus Beton integriert. Bei Unwetterwarnungen schließen die mobilen Barrieren die Öffnungen zwischen den festen Bauwerken und bilden so einen durchgehenden Hochwasserschutz. Im Normalbetrieb werden die Barrieren eingelagert, sodass der Tunnel uneingeschränkt zugänglich bleibt.


Die Lösung ist Teil einer koordinierten dreistufigen Schutzstrategie:


  1. Permanente Hochwasserschutzwände und mobile AquaFence-Barrieren bilden den primären Schutz.


  2. Hochleistungspumpen entfernen Regenwasser und jegliches Wasser, das sich innerhalb des Schutzgebietes ansammelt.


  3. Flexible Membranbarrieren an den Tunnelportalen bilden die letzte Schutzebene.


Zusammenarbeit


AquaFence arbeitete über einen Zeitraum von etwa drei Jahren eng mit dem Generalunternehmer Tully Construction zusammen, um das Hochwasserschutzsystem zu liefern und zu integrieren.


Die Zusammenarbeit erforderte, dass die mobilen Barrieren nahtlos mit den permanenten Hochwasserschutzwänden, Pumpensystemen und sekundären Membranbarrieren zusammenwirken. Dieser koordinierte Ansatz gewährleistete, dass die verschiedenen Schutzmaßnahmen als ein umfassendes System funktionieren und gleichzeitig die Zugänglichkeit des Tunnels und den täglichen Betrieb aufrechterhalten werden.


Ergebnisse



Der Holland-Tunnel ist nun deutlich besser auf künftige Küstenüberschwemmungen und Sturmfluten vorbereitet.


Die fertiggestellte Lösung bietet:

  • Schutz kritischer Verkehrsinfrastrukturen

  • Schnelle Einsatzbereitschaft vor schweren Stürmen

  • Uneingeschränkter Tunnelzugang während des normalen Betriebs

  • Verringertes Risiko katastrophaler Hochwasserschäden

  • Größere langfristige Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten Überschwemmungen


Durch die Kombination von permanenter Infrastruktur mit flexiblem, einsetzbarem Schutz hat die PANYNJ eine der wichtigsten Verkehrsanlagen der Region gestärkt, ohne deren täglichen Betrieb zu beeinträchtigen.

 
 
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