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Wie Nestlé Thailand mit AquaFence die Erholung nach der Flut beschleunigte

  • vor 4 Stunden
  • 4 Min. Lesezeit

Während der schwersten Überschwemmungen in Thailand seit Jahrzehnten setzte Nestlé Thailand auf das mobile Hochwasserschutzsystem von AquaFence, um seine Werke zu sichern. Die schnell einsetzbare Lösung trug dazu bei, Ausfallzeiten zu minimieren, und ermöglichte es einem Werk, Monate vor anderen vom Hochwasser betroffenen Standorten den Betrieb wieder aufzunehmen.



Hintergrund: Nestlé Thailand und die Hochwasserkatastrophe von 2011


Nestlé, der weltweit größte Lebensmittel- und Getränkehersteller, betreibt in Thailand mehrere Werke, die Produkte von Kaffee bis hin zu Milchprodukten herstellen. Ende 2011 wurde das Land von der schwersten Überschwemmung seit einem halben Jahrhundert heimgesucht. 65 der 77 Provinzen wurden überflutet und große Industriegebiete verwüstet.


Nestlé Thailand war stark betroffen: Zwei der sechs Werke mussten wegen der Überschwemmungen ihre Produktion einstellen. Dies führte zu Produktengpässen und erheblichen betrieblichen Störungen. Es stand viel auf dem Spiel: Längere Ausfallzeiten hätten Umsatzeinbußen, unterbrochene Lieferketten und kostspielige Verzögerungen bei der Bereitstellung wichtiger Konsumgüter zur Folge haben können. Angesichts steigender Wasserstände und des dringenden Handlungsbedarfs zum Schutz seiner Standorte benötigte Nestlé eine schnell verfügbare und zuverlässige Hochwasserschutzlösung, um den Betrieb zu sichern und eine raschere Erholung zu ermöglichen.



Lösung: Mobile Hochwasserschutzbarrieren von AquaFence


Zur Bewältigung der Krise setzte Nestlé auf die mobilen Hochwasserschutzbarrieren von AquaFence. Das System von AquaFence besteht aus mobilen, ausklappbaren Hochwasserschutzwänden, die schnell zu einer stabilen und wasserdichten Barriere rund um gefährdete Gebäude aufgebaut werden können. Das Funktionsprinzip ist einfach und wirkungsvoll: Das Eigengewicht des Hochwassers drückt auf eine horizontale Bodenplatte und hält die senkrechte Schutzwand dadurch sicher an ihrem Platz.


Die in Norwegen entwickelte Barriere ist freistehend und erfordert keine dauerhaften baulichen Veränderungen am Standort. Sie schützt vor Wasserständen von bis zu 2,7 Metern und ist für ihre Leistungsfähigkeit von FM Global zertifiziert – eine wichtige Sicherheit für Risikomanager und Versicherer. Für die Anforderungen von Nestlé war besonders entscheidend, dass das AquaFence-System äußerst flexibel und wiederverwendbar ist.


Die leichten Elemente können an den jeweiligen Einsatzort transportiert und auf weitgehend ebenem Untergrund innerhalb weniger Stunden zu einer robusten temporären Hochwasserschutzwand aufgebaut werden. Sobald das Wasser zurückgeht, lassen sich die Barrieren einfach abbauen und für den späteren Einsatz einlagern. Damit war AquaFence ideal für die Situation von Nestlé Thailand: Das System konnte schnell an einem Werk eingesetzt und anschließend an einen anderen Standort verlegt werden, wenn sich die Hochwassergefahr verlagerte.



Umsetzung und schneller Aufbau


In enger Zusammenarbeit mit dem Notfallteam von Nestlé wurde AquaFence umgehend aktiv. Die Ingenieure von AquaFence analysierten die Gegebenheiten und Hochwasserbedingungen an jedem Standort, um einen optimalen Schutzplan zu entwickeln.


In einem besonders stark betroffenen Werk hatte das Wasser bereits eine Tiefe von etwa 0,7 Metern erreicht – eine erhebliche Herausforderung für jede Schutzmaßnahme. Das AquaFence-Team bewältigte diese Situation mithilfe eines Pontons und eines Seilwindensystems, mit dem es die Barrieren direkt im stehenden Wasser installierte. Die Elemente wurden dabei vorsichtig abgesenkt und sicher an ihrem Platz fixiert.


Dank der modularen Bauweise ließ sich die Barriere an Gebäudeumrisse und wichtige Anlagenbereiche anpassen. So entstand ein geschlossener Schutzring, der das weitere Eindringen von Wasser verhinderte. Trotz des engen Zeitplans und der schwierigen Bedingungen wurden die Hochwasserschutzbarrieren schnell aufgebaut. Nestlé konnte daraufhin das Wasser abpumpen und innerhalb des geschützten Bereichs mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen. Als sich die Gefahrenlage veränderte, konnte das AquaFence-System abgebaut, versetzt und erneut aufgebaut werden – je nach Bedarf innerhalb weniger Tage auch an anderen Nestlé-Standorten in Thailand. Eine solche Flexibilität wäre mit Sandsackdämmen oder permanenten Hochwasserschutzwänden nicht möglich gewesen.


Während des gesamten Einsatzes unterstützte das AquaFence-Team Nestlé vor Ort und schulte die Beschäftigten im Umgang mit dem Barrierensystem. So konnten sie beim Aufbau und bei der Handhabung mitwirken. Dank dieser engen Zusammenarbeit und sorgfältigen Vorbereitung stand Nestlé genau dort und zu dem Zeitpunkt ein zuverlässiger Hochwasserschutz zur Verfügung, wo er am dringendsten benötigt wurde.



Ergebnisse: Resilienz, schnelle Wiederaufnahme und dauerhafter Schutz


Dank der innovativen Hochwasserschutzlösung von AquaFence konnte Nestlé Thailand die Ausfallzeiten und Schäden erheblich reduzieren. Das geschützte Werk nahm den Betrieb nach der Überschwemmung von 2011 wesentlich früher als erwartet wieder auf. Tatsächlich konnte eine überflutete Anlage etwa drei Monate früher wiedereröffnet werden als vergleichbare Standorte, die nicht über einen entsprechenden Schutz verfügten.


Indem Nestlé das Hochwasser zurückhielt, minimierte das Unternehmen nicht nur direkte Schäden an Anlagen und Beständen, sondern sicherte auch Lieferketten und vermied länger anhaltende Produktengpässe auf dem Markt. Das flexible Barrierensystem sorgte außerdem für minimale Betriebsunterbrechungen: Sobald das Wasser hinter der AquaFence-Schutzwand zurückgegangen war, konnten die Produktionslinien wieder anlaufen, während die Aufräumarbeiten außerhalb des geschützten Bereichs fortgesetzt wurden.


Darüber hinaus ermöglichte es die Verlagerung und Wiederverwendung derselben Barrierenelemente, mehrere Standorte effizient zu schützen und den Nutzen der Investition von Nestlé in den Hochwasserschutz zu maximieren. Nach der Krise erkannte Nestlé den Wert dieses schnell einsetzbaren Konzepts.


Das Unternehmen hat mobile Hochwasserschutzbarrieren inzwischen in seine Resilienzstrategie integriert und hält ein AquaFence-System als dauerhafte Notfallmaßnahme für künftige Unwetterereignisse bereit. Der Einsatz zeigte, dass mit den richtigen Werkzeugen und einer sorgfältigen Planung selbst auf eine katastrophale Überschwemmung schnell und wirkungsvoll reagiert werden kann. So kann selbst ein großer Hersteller wie Nestlé die Kontrolle zurückgewinnen, den Betrieb wieder aufnehmen und seine Kunden auch unter extremen Bedingungen weiterhin beliefern.



Fazit und nächste Schritte


Die Erfahrungen von Nestlé Thailand zeigen, wie vorausschauende Maßnahmen zur Hochwasserresilienz kritische Betriebsabläufe vor klimabedingten Katastrophen schützen können. Durch die Partnerschaft mit AquaFence und den Einsatz einer hochmodernen mobilen Hochwasserschutzbarriere sicherte Nestlé seine Standorte und hielt den Geschäftsbetrieb auch dann auf Kurs, als das Unerwartete eintrat.


AquaFence unterstützt weiterhin Organisationen weltweit dabei, ihre Standorte mit zuverlässigen, schnell einsetzbaren Lösungen gegen Hochwasser zu schützen. Für andere Unternehmen, die Hochwasserrisiken ausgesetzt sind, ist diese Erfolgsgeschichte ein überzeugendes Beispiel für den Wert von Investitionen in mobile Hochwasserschutzsysteme und fachkundige Unterstützung.


Wenn Sie mehr über die Hochwasserschutzsysteme von AquaFence und ihre Anpassung an Ihre Standorte erfahren möchten, kontaktieren Sie unser Team oder besuchen Sie unsere Website. Gemeinsam können wir einen stärkeren Schutz gegen das nächste Unwetter aufbauen.

 
 
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