Schutz des Basler Tunnels: Mobile AquaFence-Barrieren sichern die Instandhaltung
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Steigende Wasserstände im Rhein bedrohten in Basel ein zweijähriges Instandhaltungsprojekt an einem 1,4 Kilometer langen Flusstunnel unter der Stadt. AquaFence setzte mobile Hochwasserschutzbarrieren ein, die den Flussstrom umlenkten und den Arbeitsbereich schützten. So konnten die Arbeiten während der gesamten Projektlaufzeit sicher und ohne Unterbrechung durchgeführt werden.
Ausgangslage und Herausforderung
Basel zählt zu den bedeutendsten Städten der Schweiz und verfügt über kritische Infrastruktur, die vor Hochwasser geschützt werden muss. Im Herzen der Stadt musste ein 1,4 Kilometer langer Tunnel, der Flusswasser unter Basel hindurchführt, umfassend instand gesetzt und sein Einlauf erweitert werden – ein Projekt mit einer vorgesehenen Laufzeit von zwei Jahren.
Der Tunnel war durch steigende Wasserstände des Rheins dauerhaft gefährdet. Die zentrale Herausforderung für die Stadt bestand darin, den Tunnel trocken und die Beschäftigten sicher zu halten, damit die Instandhaltungsarbeiten kontinuierlich fortgesetzt werden konnten – trotz des schnell fließenden Wassers, das den Arbeitsbereich zu überfluten drohte.
Zu den wichtigsten Herausforderungen gehörten:
Ständiges Hochwasserrisiko: Da der Tunnel unter einem Fluss verläuft, konnten erhöhte Wasserstände oder Unwetter zu jedem Zeitpunkt große Wassermengen in den Tunnel drücken. Basel musste den Fluss entlang einer Tunnelseite führen und dadurch einen trockenen, sicheren Arbeitsbereich für die Instandhaltungsarbeiten schaffen.
Lange Projektlaufzeit: Die Instandhaltungs- und Ausbauarbeiten erstreckten sich über zwei Jahre, sodass jede Hochwasserschutzlösung auch über mehrere Jahreszeiten und wiederholte Hochwasserereignisse hinweg zuverlässig und wirksam bleiben musste.
Kritische Infrastruktur in Gefahr: Eine unzureichende Kontrolle des Wassers hätte die Tunnelarbeiten stoppen, den Zeitplan gefährden und die Integrität eines wichtigen Elements der städtischen Infrastruktur beeinträchtigen können.
Lösung
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, lieferte AquaFence ein maßgeschneidertes Hochwasserschutzsystem, das speziell für den Basler Tunnel entwickelt wurde. Die Ingenieure von AquaFence arbeiteten eng mit der Stadt zusammen, um standardisierte modulare Hochwasserschutzbarrieren mit maßgefertigten Sonderelementen zu kombinieren, die sich präzise an die besondere Geometrie und die räumlichen Gegebenheiten des Tunnels anpassten.
Der 1,4 Kilometer lange Tunnel wurde in überschaubare Abschnitte unterteilt. Pro Bauphase wurden rund 200 Meter AquaFence-Barrieren eingesetzt, sodass die Instandhaltungsarbeiten in sieben aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt werden konnten. Nach Abschluss eines 200-Meter-Abschnitts wurden die mobilen Barrieren in den nächsten Abschnitt versetzt. Auf diese Weise wanderte das Schutzsystem effizient durch den Tunnel.
Diese flexible Barrierenanordnung leitete die Strömung des Flusses wirksam auf eine Seite um und schuf einen trockenen Korridor, in dem die Teams sicher arbeiten konnten, obwohl das Wasser unmittelbar hinter der Schutzwand schnell vorbeiströmte. Die selbststabilisierenden FloodWall-Elemente von AquaFence nutzen das Gewicht des Wassers zur Stabilisierung und widerstehen der Strömung ohne dauerhafte Verankerungen. Zudem wurde das System kostenoptimiert und damit an den Budgetrahmen der Stadt Basel angepasst – eine deutlich wirtschaftlichere Lösung als der Bau permanenter Hochwasserschutztore für ein zeitlich begrenztes Projekt.
Von besonderer Bedeutung war, dass die AquaFence-Barrieren mobil und einfach einzusetzen waren. Das Instandhaltungsteam konnte sie deshalb je nach Bedarf unkompliziert aufstellen oder versetzen. Jedes Barrierenpaneel wird erst am Einsatzort aufgeklappt, wodurch eine schnelle Installation mit wenig Personal und ohne schweres Gerät möglich ist. Diese einfache Handhabung schafft zugleich hohe Sicherheitsreserven: Die Konstruktion kann der Kraft mehrerer Kubikmeter Wasser pro Sekunde standhalten und hält die Beschäftigten trocken, sodass sie sich vollständig auf die Instandhaltungsarbeiten konzentrieren können.
Umsetzung und Zusammenarbeit
Für eine erfolgreiche Umsetzung war eine enge Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren der Stadt Basel und den Hochwasserschutzexperten von AquaFence erforderlich. In der Planungsphase erhielt AquaFence detaillierte Tunnelzeichnungen, um die örtlichen Gegebenheiten und Randbedingungen des Tunnels genau zu verstehen.
Das AquaFence-Team führte zwei Vor-Ort-Begehungen in Basel durch – gemeinsam mit den städtischen Projektverantwortlichen. Bei diesen gemeinsamen Begehungen entwickelten die Ingenieure die optimale Anordnung der Barrieren weiter und legten fest, wie Standard- und Sonderelemente in jeder Tunnelphase angeordnet werden sollten. Jede Kurve, jeder Zugang und jede Veränderung der Tunnelbreite wurde bei der Planung berücksichtigt.
Durch diese Zusammenarbeit wurde der Einsatzplan so verfeinert, dass die Barrieren für den nächsten Abschnitt bereits vorbereitet werden konnten, während ein 200-Meter-Abschnitt gesichert und instand gesetzt wurde. Der phasenweise Ansatz ermöglichte die Durchführung der Tunnelarbeiten, ohne dass jemals ein Abschnitt ungeschützt blieb. In jeder Phase unterstützte AquaFence das örtliche Team beim Auf- und Abbau der Barrieren und vermittelte dabei das erforderliche Wissen für den fachgerechten Einsatz. Diese systematische Koordination stellte sicher, dass der Tunnel während des gesamten zweijährigen Projekts sicher und betriebsfähig blieb, wobei der Hochwasserschutz jederzeit gewährleistet war. Selbst bei einem schnellen Anstieg des Rheinpegels hielt das AquaFence-System das Wasser zuverlässig zurück, und die Arbeiten wurden ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Ergebnisse
Über die zweijährige Instandhaltungsphase hinweg erwies sich die mobile Hochwasserschutzlösung von AquaFence für Basel als voller Erfolg. Die Stadt erreichte ihre Projektziele ohne hochwasserbedingte Ausfallzeiten, selbst bei hohen Wasserständen des Rheins. Alle sieben Phasen der Tunnelinstandsetzung wurden termingerecht abgeschlossen, da jeder Abschnitt während der Arbeiten geschützt blieb.
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehörten:
Hohe Sicherheit und einfache Handhabung: Die hohen Sicherheitsreserven des AquaFence-Systems schützten die Beschäftigten während des gesamten Projekts. Gleichzeitig ließ sich die intuitive Konstruktion von den Teams einfach auf- und abbauen und erforderte nur eine kleine Mannschaft und eine kurze Einweisung. Dank dieser einfachen Handhabung konnte sich das Instandhaltungsteam auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren und sich auf den Hochwasserschutz verlassen.
Projektabwicklung ohne Unterbrechungen: Dank der zuverlässigen Barrieren wurde keine einzige Instandhaltungsphase durch eindringendes Wasser verzögert. Der Tunnel blieb jederzeit zugänglich und trocken. Dadurch konnten die umfangreichen Instandhaltungs- und Ausbauarbeiten kontinuierlich durchgeführt und termingerecht abgeschlossen werden. Die Ingenieure der Stadt Basel konnten darauf vertrauen, dass die Barrieren die Infrastruktur auch bei steigendem Rheinpegel zuverlässig schützten.
Wirtschaftlich und resilient: Die mobile Barrierenlösung erwies sich für dieses zeitlich begrenzte Instandhaltungsprojekt als wesentlich wirtschaftlicher als permanente Hochwasserschutzbauwerke. Darüber hinaus ist die AquaFence-Ausrüstung wiederverwendbar: Die Stadt Basel verfügt nun über ein bewährtes Hochwasserschutzsystem, das bei Bedarf künftig erneut eingesetzt werden kann. Das Projekt hat damit die langfristige Resilienz der Basler Infrastruktur gestärkt und zeigt ein tragfähiges Modell für den Schutz kritischer städtischer Projekte vor Hochwasser.
Fazit und Handlungsempfehlung
Mit den innovativen mobilen Hochwasserschutzbarrieren von AquaFence konnte Basel ein risikoreiches Tunnelinstandhaltungsprojekt sicher und ohne Unterbrechung abschließen – trotz der ständigen Gefahr durch Flusshochwasser.
Diese Fallstudie zeigt, wie vorausschauender Hochwasserschutz kritische Infrastruktur sichern und wichtige Projekte selbst unter anspruchsvollen Bedingungen im Zeitplan halten kann. AquaFence stellte der Stadt Basel sowohl die erforderliche Technologie als auch die partnerschaftliche Unterstützung zur Verfügung, um die erhebliche Wassergefahr zu bewältigen und die Instandhaltungsziele termingerecht und innerhalb des Budgets zu erreichen.
Steht Ihre Stadt oder Organisation vor einer vergleichbaren Hochwassergefahr? Der Erfolg in Basel zeigt, dass moderne temporäre Hochwasserschutzbarrieren dort zuverlässigen Schutz bieten, wo herkömmliche Methoden an ihre Grenzen stoßen.
Wir laden Verantwortliche aus dem öffentlichen und privaten Sektor ein, mehr darüber zu erfahren, wie AquaFence weltweit Projekte zur Stärkung der städtischen Resilienz unterstützt. Kontaktieren Sie AquaFence und erfahren Sie, wie unsere mobilen Hochwasserschutzlösungen Ihre Infrastruktur sichern und Ihren Betrieb auch bei steigenden Wasserständen aufrechterhalten können.


